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Bahnhof, Menschen und Geschichten Teil 2

Ja, auch heute saß ich wieder am Bahnhof. Heute hatte ich allerdings recht wenig Interesse an meinen Mitwartenden. In Gedanken ließ ich den heutigen Tag Revue passieren. Irgendwie war ich seit dem Aufstehen etwas neben der Spur, hatte nur die Hälfte meiner Schulutensilien  dabei und konnte mich während des Unterrichts kaum auf die verschieden Thema konzentrieren- was allerdings auch daran liegen könnte, dass einiger unser Lehrer beim Reden selbst fast einschliefen. Wie dem auch sei... ich kann nicht sagen wo meine Gedanken heute so überall waren. Einst steht fest... NICHT bei mir!

Auch während ich hier so sitze, bin ich nicht wirklich anwesend. Dies dürfte allerdings aber an etwas anderem liegen wie meine beste Freundin vermutet aber dazu später... zunächst saß ich am Bahnhof...:

Was ich dann allerdings doch mitbekam ist, dass sich jemand neben mich setzte... Ich schaute kurz nach rechts um zu sehen wer neben mir Platz genommen hatte, als mich der Kerl von gestern - welcher mich fast über den Haufen gerannt hätte- schüchtern anlächelte. Ich lächelte zurück- wie immer zu mehr nicht fähig. Gerade wollte ich mich wieder umdrehen um weiter, in Gedanken versunken, das Treiben auf der Bahnhofstraße zu beobachten, da hörte ich ein: "Du bist doch das Mädel von gestern, nicht?! Tut mir leid, aber ich hatte es ziemlich eilig." Ich hatte inzwischen meinen rechten Ohrstöpsel meines MP3-Players aus dem Ohr genommen um ihn besser zu verstehn. Lächelnt erwiderte ich nur kurz, dass es schon okay sei. Er lächelte zurück. Wieder wollte ich mich umdrehen- war praktisch auch schon dabei meinen Ohrstöpsel wieder ins Ohr zu stecken- da grinste er mich plötzlich schief von der Seite an, die Schüchternheit des ersten Moments schien scheinbar gerade zu verflogen. Etwas verwirrt schaute ich ihn an...

Ich verzichte mal den weitern Ablauf des Gespräches hier aufzuführen, denn es zog sich etwas über eine Stunde hin, dabei merkten wir gar nicht wie sehr die Zeit verging und dass wir unsere Mitfahrgelegenheiten- sprich seinen Zug bzw. meinen Bus- längst verpasst hatten als wir uns gerade verabschieden wollten. Da sein nächster Zug erst in einer halbsten Stunde kam und mein nächster Bus erst in einer dreiviertel Stunde, lud er mich auf einen Kaffee in der Bahnhofsbäckerei ein. Anschließend begleitete ich ihn noch zu seinem Gleis bevor ich mich auf den Weg zur Bushaltestelle macht.

Was für ein verückter Tag...

Zu Hause angekommen haben sich meine Gedanken wieder bei mir eingefunde... jedenfalls so teilweise. Ein nicht geringer Teil von ihnen kreist immer noch um mein nachmittägiges Gespräch mit... Mick- um ihn jetzt mal beim Namen zu nennen, denn immer nur "der Heraneilende" oder so ähnliche auf ihn zutreffende Beschreibungen sind ja auch nicht so das Gelbe vom Ei. Jedenfalls bin ich gespannt was ich morgen so an meinem- mittlerweile zum Stammplatz gewordenen- Bahnhof auf mich wartet und ob ich Mick wiedersehe...

21.1.09 22:18
 


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